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Studentenproteste in PeruPolizei geht mit Tränengas vor

Mit Wasserwerfern und Reizgas versucht die Polizei in Lima protestierende Studenten zurückzudrängen. Die Studenten wehren sich gegen neue Reglementierungen des Studiums.

LIMA/BERLIN afp/taz | Die peruanische Polizei hat am Donnerstag Wasserwerfer und Tränengas gegen protestierende Studenten in Lima eingesetzt. Die Demonstranten, die sich gegen ein geplantes neues Hochschulgesetz wandten, zogen in Richtung des Parlamentsgebäudes in der Hauptstadt, als die Beamten eingriffen.

Laut einem Teilnehmer des Protests wurden mehrere Menschen festgenommen. Auf das Eingreifen der Polizei folgten gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Einsatzkräften in umliegenden Straßen.

Die Studenten kritisieren den Entwurf eines neuen Gesetzes über die peruanischen Universitäten, das nach ihrer Ansicht die Eigenständigkeit der Hochschulen einschränken würde. Auch könnten sich viele Studenten das Studium nur mit einem zusätzlichen Job leisten. Sind sie länger als zwei Jahre in dem Job müssten sie nach den neuen Gesetzen die Universität verlassen.

Kritik kommt auch von seitens der Hochschulleitungen: Sie monieren, dass die Politik die Beteiligten im Gesetzgebungsprozess nicht anhöre.

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