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Stahlriesen noch größer

Weltgrößte Stahlkonzerne planen Allianz. Die beiden kontrollieren zusammen sieben Prozent des Marktes

TOKIO dpa ■ Die beiden größten Stahlkonzerne der Welt, die südkoreanische Pohang Iron & Steel Co. und die japanische Nippon Steel Corp., verhandeln über eine umfassende Allianz. Das berichtete gestern die japanische Finanzzeitung Nihon Keizai Shimbun. Demnach wollen die beiden Konzerne ihre Auslandsstrategien künftig aufeinander abstimmen sowie Gemeinschaftsunternehmen gründen. Der harte globale Wettbewerb zwinge die beiden Stahlkonzerne zum Schulterschluss, hieß in dem japanischen Finanzblatt.

So wolle man in Südostasien Stahlplatten gemeinsam herstellen und vertreiben und auch bei der Beschaffung von Rohstoffen, dem Online-Verkauf von Stahlprodukten sowie der Erforschung neuer Produktionstechnologien in Zukunft zusammenarbeiten, hieß es weiter. Ein Sprecher bei Nippon Steel in Tokio sagte zu dem Bericht, es sei nichts entschieden. Der Zeitung zufolge sind die Verhandlungen aber bereits in der Schlussphase angelangt.

Beide Stahlriesen erwägten zudem, die 1998 freiwillig vereinbarte Höchstgrenze für eine Überkreuzbeteiligung von derzeit einem Prozent auf drei Prozent anzuheben.

Pohang, die Nummer eins der Welt, sowie Nippon Steel kamen dem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr zusammen auf eine Produktionskapazität von mehr als 50 Millionen Tonnen Rohstahl. Das enspricht immerhin einem Weltmarktanteil von rund sieben Prozent. Wenn das nicht genug ist.

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