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Staatsakt ohne Rut Brandt

■ Geschiede Ehefrau nicht eingeladen

Bonn (dpa/taz) — Rut Brandt, die langjährige Ehefrau Willy Brandts, wird nicht zum Staatsakt für ihren geschiedenen Ehemann am kommenden Samstag in Berlin eingeladen. Dies geschehe auf Wunsch der Witwe Brigitte Seebacher-Brandt, war am Dienstag zu erfahren. Der für den Ablauf des Staatsaktes zuständige Protokollchef erklärte, es sei in solchen Fällen üblich, bei Geschiedenen nur die letzte Ehefrau einzuladen. Die anschließende Beerdigung sei in engstem Familienkreis geplant. Rut Brandt war über 30 Jahre mit Brandt verheiratet, als er Regierender Bürgermeister von Berlin und später Bundeskanzler war. Aus dieser Ehe gibt es drei Söhne.

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