: Springer/Bauer mag es billig
MÜNCHEN/HAMBURG dpa ■ Die Chancen der Bietergruppe um die Verlage Bauer und Springer auf eine Übernahme der insolventen KirchMedia sind gesunken. Das Gebot des Konsortiums von 1,4 Milliarden Euro sei zu niedrig, hieß es am Donnerstag in Finanzkreisen – das Höchstgebot soll bei 2,6 Milliarden Euro liegen. Derzeit deuteten die Signale eher darauf hin, dass das Konsortium, dem auch die HypoVereinsbank und der Spiegel Verlag angehören, sein Angebot nicht aufstocken will. Springer und Bauer seien aber nicht endgültig aus dem Rennen. Als Favoriten gelten derzeit jedoch eher andere Bieter wie der US-Milliardär Haim Saban und der französische Fernsehsender TF1 sowie die Commerzbank und das Filmstudio Columbia.
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