■ Hamburger SV: Spiel um die Ehre?
Da hat man wohl ein bißchen viel RTL geschaut. Als „Ein Spiel um die Ehre“ kündigt dpa den 34. und nun wirklich allerletzten Auftritt des HSV im Dortmunder Westfalenstadion (morgen, 15.30 Uhr) an. Spinnen wir weiter. Maske Hamburg schnürt kollektiv die Fehdefäustlinge: „Wir wollen zeigen, daß da noch eine Mannschaft aufläuft und beweisen, daß wir kein Kanonenfutter sind“, meint Carsten Kober. Für Rocky Dortmund geht–s um den Punktsieg im Fernduell mit Bremen, für den dem HSV ein paar Niederschläge in Form von Toren zugemutet werden. Trainer Benno Möhlmann ist zwar kein Boxer, aber Realist: „Werder soll nicht auf uns schauen und aus eigener Kraft Meister werden.“ Die taz Hamburg wünscht sich einen fairen Fight ohne Tiefschläge oder Flachpässe und einen ehrenvollen Sieg der Bremer in München.
taz lesen kann jede:r
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Texte, die es nicht allen recht machen und Stimmen, die man woanders nicht hört – immer aus Überzeugung und hier auf taz.de ohne Paywall. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass guter, kritischer Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 40.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen