: Sowjetunion: Jumbo ohne Warnung abgeschossen
Moskau (afp) — Der 1983 über dem Gebiet der UdSSR abgeschossene südkoreanische Jumbo der Fluggesellschaft KAL ist nach Informationen der sowjetischen Zeitung 'Iswestija‘ ohne vorherige Warnung von sowjetischen Abfangjägern zerstört worden. Mit einem über Jahre recherchierten und am Freitag in Moskau veröffentlichten Bericht widerspricht das Blatt der offiziellen Version Moskaus, nach der sich die koreanische Boeing747 auf einem Spionageflug befunden habe und mehrfach zum Abdrehen aufgefordert worden sei. Beim Abschuß der Maschine wurden 269 Menschen getötet.
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen