■ Solidarität: Ist Streibl ein Rep?
München (ap) – Der Vorsitzende der Republikaner, Franz Schönhuber, hat die Absage des bayerischen Ministerpräsidenten Max Streibl zur Teilnahme an der Großkundgebung gegen Ausländerfeindlichkeit am 8.November in Berlin unterstützt. Er habe Verständnis für Streibls Haltung, sagte Schönhuber am Freitag in München. Er wolle nicht verhehlen, „daß mir die Haltung des bayerischen Ministerpräsidenten Respekt abnötigt, vor allem sein Hinweis auf die Heuchelei und das Pharisäertum der Initiatoren dieser Demonstration.“ Die Demonstration, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, werde alles andere als das Bild des sogenannten besseren Deutschlands zeigen. „Wer Schulter an Schulter mit gewalttätigen Autonomen und asozialen Gruppierungen demonstriert, habe die Folgen zu verantworten.“
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen