: So geht's aber nicht
■ Kanaltunnelbetreiber können nicht mehr Geld eintreiben
Paris (rtr) – Eine Klage des Kanaltunnel-Betreibers Eurotunnel SA/Plc über 2,3 Milliarden Pfund Sterling gegen die Eisenbahngesellschaften European Passenger Services (EPS) und SNCF ist von der Internationalen Handelskammer in Paris als unbegündet abgewiesen worden. Das teilte die französische Staatsbahn SNCF am Dienstag abend in Paris mit.
Eurotunnel reagierte enttäuscht. Sie wollte die 1987 geschlossenen Verträge neu aushandeln, um höhere Gebühren von den Eisenbahngesellschaften einzutreiben, oder aber eine einmalige Barzahlung von 2,3 Milliarden Pfund.
In einer Stellungnahme des britisch-französischen Kanaltunnelbetreibers hieß es, der Verwaltungsrat werde sich bei seinem Treffen am 10. November mit dem Spuch der Kammer befassen und sich dann zu möglichen weiteren Schritten äußern.
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