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Sind Häuser Klimakiller? Die drei wichtigsten Klima-News der Woche

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2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen. Unsere Gebäude heizen die Klimakrise an. Was die neuen Sondervermögen fürs Klima bedeuten.

2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die CO₂-Konzentration in der Atmosphäre erreichte ein Rekordniveau, und Extremwetterereignisse haben Millionen Menschen getroffen. Das zeigt der Zustandsbericht der Weltwetterorganisation zum globalen Klima, über den Verena Kern und Sandra Kirchner im klima update° reden.

Außerdem: Weltweit gibt es immer mehr Gesetze und Vorschriften für energieeffizientes Bauen und Sanieren. Trotzdem sind Gebäude laut einem Report des UN-Umweltprogramms Unep noch immer für ein Drittel der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich.

Der Bundestag hat grünes Licht für ein neues Sondervermögen gegeben: Mittels Schulden sollen 500 Milliarden Euro in Infrastruktur fließen – 100 Milliarden davon sind für den Klimaschutz reserviert. Dafür wurde sogar das Grundgesetz geändert.

klima update°: der Podcast zu Klimapolitik, Energiewende und Klimaforschung. In Kooperation mit dem Onlinemagazin klimareporter° und der taz Panter Stiftung. Immer auf taz.de, Spotify, Deezer, iTunes und überall, wo es sonst noch Podcasts gibt.

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4 Kommentare

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  • Ob wir es irgendwann begreifen? Nicht das Fliegen, das Heizen und die Häuser killen das Klima, sondern unser gefräßiger und unersättlicher Lebensstil. Wir brauchen immer mehr mehr mehr (Häuser, Autos, Handys …) und deshalb passt, wie Habeck mal sagte, ja auch der Kapitalismus so gut zu uns Menschen.



    Fürs Klima bräuchten wir alle eine Suchttherapie. Wärmedämmung ist nett, löst aber eben unser „Gargantua und Pantagruel-Syndrom“ nicht.

    • @Jakob Bauer:

      > Wir brauchen immer mehr mehr ...

      Und was ist mit immer mehr Kommentaren? Diese verursachen auch Klimagasemissionen. Bevor dies zu Empörung führt, mir ist bekannt, dass die Klimagasemissionen eines Kommentars so gering sein können, das man vernachlässigen kann. An vielen anderen Stellen, wissen wir aber schlicht nicht, wie viel Klimagasemissionen wir tatsächlich verursachen. Nach meinen Schätzungen verursache ich durch Lebensmittel mehr als die Hälfte meiner Klimagasemissionen. Aber trotz Nutzung der openfoodfacts app kann ich die Menge nur nicht genau bestimmen und dürfte zwischen 1,5 und 4 t CO2-eq pro Jahr liegen. Entsprechend ist es für mich auch nicht einfach, meine Klimagasemissionen effizient zu reduzieren. Weil das vielen so gehen dürfte, wäre aus meiner Sicht ein wichtiger Schritt, bessere Informationen zu haben. Und um dies zu realisieren, bräuchte es ein gutes und transparentes System zur Berechnung. Mir ist bekannt, dass es zum Beispiel SimaPro und die ecoinvent Datenbank gibt, aber es wäre gut, wenn diese frei verfügbar und transparenter wären, so dass jeder die verbessern könnte.

      • @zukunft.com Zielonka:

        Wie kann man die TAZ vor KI Kommentaren schützen?

  • Ich finde wir sollten in Höhlen leben.