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Seuche zwischen Tulpen

Ernster Verdacht auf Maul- und Klauenseuche in den Niederlanden. Im Königreich keult die Armee mit

LONDON/PARIS/DEN HAAG ap/afp  ■ Womöglich hat sich die Maul- und Klauenseuche (MKS) auf die Niederlande ausgebreitet. Das Agrarministerium des Landes teilte gestern mit, es gebe im Verwaltungsbezirk Gelderland den ernsten Verdacht, dass sich mehrere Ziegen mit dem Virus angesteckt hätten. Um die betroffenen Höfe wurde ein zehn Kilometer weiter Sektor ausgewiesen, in dem jeglicher Transport von Tieren und tierischem Abfall untersagt wurde. Die Ziegen seien bereits geschlachtet worden.

In Frankreich sind bislang keine weiteren MKS-Herde festgestellt worden. Gestern verliefen alle Tests in der Nachbarschaft eines infizierten Hofes im Departement Mayenne negativ, so die Behörden. Auf dem Hof waren die ersten und bislang einzigen MKS-Fälle auf dem Festland entdeckt worden.

Großbritannien setzt im Kampf gegen MKS nun auch die Armee ein. Mehr als 200 Soldaten wurden nach Angaben des Verteidigungsministeriums gestern in die Grafschaften Devon und Cumbria entsandt, um die Notschlachtungen logistisch zu unterstützen und bei der Entsorgung der Tierkadaver zu helfen.

Bis gestern stieg die Zahl der betroffenen Höfe in Großbritannien auf 348. Seit dem Ausbruch der Seuche wurden auf der Insel laut Behörden 300.000 Tiere gekeult oder zur Tötung bestimmt.

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