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Schweinepest

Weitere Wildscheine in Brandenburg von der Seuche betroffen

Nach dem ersten Fall von Afrikanischer Schweinepest sind in Brandenburg möglicherweise weitere Wildschweine von der Seuche betroffen.

Das teilte Verbraucherschutzministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Dienstag mit. Tests im Landeslabor seien positiv gewesen und würden nun vom nationalen Labor weiter untersucht. Die Schweinepest war letzte Woche im Landkreis Spree-Neiße bei einem gefundenem toten Wildschwein nachgewiesen worden.

Für Menschen ist die Seuche ungefährlich, aber die Tiere stecken sich untereinander an und sterben. Die Schweinepest kann erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen haben. Faktisch kommt ein Exportstopp für deutsches Schweinefleisch für die meisten Zielländer außerhalb der EU zum Tragen. In Ausfuhrzertifikaten könne nun nicht mehr angegeben werden, dass Deutschland „Schweinepest-frei“ ist, hieß es im Bundesagrarministerium.

SPD und Grüne haben im Niedersächsischen Landtag eine Abkehr von Billigfleisch-Exporten gefordert. „Ein Weg könnte sein, die Gesamtzahl der Tiere zu senken“, sagte der SPD-Abgeordnete Tobias Heilmann. (dpa)

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