Eisiges: Schmelz-Sicherung
■ Bremer Schlittschuhflächen kapitulieren vor bald steigenden Temperaturen
Nicht nur die Bremer Eislauffans, sondern auch die Temperaturen schmelzen beim Anblick von Eis und Schnee nur so hin. Denn nach dem Wochenende kündigen sich schon wieder Plusgrade an, die so manchen Eisläufern den Spaß verderben könnten. Bereits seit vorgestern nutzen tausende Erwachsene und Kinder die durch das frostige Wetter der letzten Tage zugefrorene, schon etwas mit Schnee bedeckte Semkenfahrt zu einem Ausflug, um mit ihren Schlittschuhen über das, zum Schlittschuhlaufen ideale Eis zu flitzen. Der Bremer Eisverein hatte die Blockland Wiesen zuvor geflutet. Sie waren die einzige Eislauffläche, die von der Umweltbehörde als gefahrlos eingestuft wurde. Der Grund für den gefahrlosen Spaß auf dem Eis ist die nur knapp einen halben Meter tiefe Wiese, die leichter als tiefere Seen oder Flüsse gefriert.
Die schnellsten Schlittschuhläufer, die mit dem Auto gekommen waren, konnten sich noch einen Parkplatz am Unisee ergattern, die übrigen Autos stauten sich bis zum Unisee und in der Hemmstraße, an der schließlich von der Polizei Halteverbotsschilder aufgestellt wurden. Den verärgerten Autofahrern ist als Begründung zu nennen, dass die Polizei die sehr schmale Hemmstraße für Rettungsfahrzeuge freihalten muss, da schon in den letzten Jahren ein unglaubliches Durcheinander geherrscht hatte.
Alle anderen Seen hat die Umweltbehörde wegen zu dünner Eisschicht nicht freigegeben. Diese Seen zu betreten ist lebensgefährlich. sem
Eistelefon unter Tel.: 361 55 00
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen