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Schill lässt ein Haar

HAMBURG ap ■ Hamburgs Innensenator Ronald Schill will dem Gerichtsmedizinischen Institut in München persönlich eine Haarprobe übergeben. Damit will der Chef der „Rechtsstaatlichen Offensive“ allen Gerüchten über Kokainkonsum ein Ende bereiten. Bei der Entnahme der Haarprobe gestern Nachmittag sollte ein Notar anwesend sein. Das Münchner Institut bestätigte den Termin. In der NDR-Sendung „Panorama“ hatte ein anonymer Zeuge erzählt, er habe bei einer Feier zum Wahlerfolg der Schill-Partei am 23. September beobachtet, wie sich der Senator „weißes Pulver“ mit dem Finger auf das Zahnfleisch gerieben habe. Schill hatte mehrfach versichert, er nehme keine Drogen.

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