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„Sanft und extensiv“

■ Die Jugendbildungsstätte Bredbeck und das Moor

„Wunde(r) Punkte im Teufelsmoor“ greift eine Idee aus dem Wendland auf: Eine politisch- ökologisch umstrittene Region wird mit den Mitteln der Künste neu gezeigt bzw. vorgestellt. Die Veranstalter kämpfen zum Teil schon seit Jahren für ein sinnvolles Nutzungskonzept für das große Feuchtgebiet zwischen Gnarrenburg und Ottersberg. Hier engagieren sich die Jugendbildner Bredbeck wie auch der „Bund deutscher PfadfinderInnen Weser Elbe“, die zusammen mit Naturschützern, der Bremer Ökologie-Station und der Bremer Uni laufend Tagungen und Exkursionen durchführen. Ihr Konzept: Extensive Bewirtschaftung, sanfter Tourismus. Die ausländischen Gäste an den „Wunde(r) Punkten“ kommen überwiegend aus Italien und Spanien; dort kooperiert Bredbeck mit ansässigen Jugendorganisationen wie der Kulturorganisation CLAC aus Padua. Letztes Jahr war die Austauschrichtung umgekehrt: Niedersächsische Jugendliche untersuchten eine ausgestorbene Minenarbeiter- Siedlung in den Dolomiten unter kulturellen und ökologischen Gesichtspunkten. „Eingriff des Menschen in die Natur“, das Bredbecker Thema.

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