: Samen nur mit Namen
Recht Register für Samenspender geplant
taz | Kinder von Samenspendern sollen künftig leichter erfahren können, wer ihr Vater ist. Dafür plant die Bundesregierung die Einrichtung eines Samenspenderregisters. Ein entsprechender Gesetzentwurf von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) liegt der taz vor. Zwar haben Kinder schon heute das Recht auf Kenntnis der eigenen Abstammung. Das hatte das Bundesverfassunsgericht bereits 1989 entschieden. Kliniken weigern sich jedoch häufig, die Namen der Spender herauszugeben, weil sie ihnen Anonymität zugesichert haben.
▶Inland
▶Meinung + Diskussion
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen