piwik no script img

SPECHT DER WOCHEMehr Bücherboxen in Berlin

Christian Specht, 45, ist politisch engagiert und unter anderem Mitglied im Behindertenbeirat in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg. Er hat ein Büro in der taz und zeichnet. Wenn er es zulässt, zeigt die taz sein Bild der Woche.

Während der Grünen Woche in Berlin bin ich auf den Stand der „EuropaboXX‘‘ aufmerksam geworden. Es geht darum, alte Telefonzellen in Bücherboxen zu verwandeln. Wenn man mit seinem Buch fertig ist und Lust hat auf ein neues, dann geht man einfach zu einer Bücherbox und tauscht. In Berlin gibt es in fast jedem Stadtteil Bücherboxen. Sie sehen ungefähr so aus wie auf meinem Bild. Ich finde die Idee großartig, weil man die alten Telefonzellen nicht einfach so entsorgt, sondern für einen guten Zweck verwendet. Ich selbst habe auch schon Bücher ausgetauscht und würde mir wünschen, dass es noch viel mehr solche Boxen gibt, vor allem in Neukölln. Dann könnten sich die Bewohner gemeinsam darum kümmern. vi

50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen