: SPD-Spitze setzt auf Vermögensabgabe
Berlin (dpa) – In der Debatte um eine mögliche Vermögensabgabe sieht die SPD-Spitze keinen Anlass für eine Kurskorrektur. Dies bekräftigte der künftige SPD-Generalsekretär Franz Münterfering gestern nach einer Präsidiumssitzung. Große Vermögen sollten ihren Beitrag zur Modernisierung des Staates und zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte leisten. Dies gebiete die soziale Steuergerechtigkeit. In welcher Form dies geschehen solle, sei offen. Sachsens Ministerpräsident Kurt Biedenkopf (CDU) kritisierte die Diskussion um eine höhere Belastung von Vermögen. „Die Bundesrepublik muss sehr aufpassen, dass nicht der Eindruck entsteht, hier seien wohlhabende Leute unwillkommen“, meinte er in der Berliner Zeitung.
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