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Risiko Wohnen

Verschuldung der Berliner sinkt. Armut droht durch hohe Mieten

12,42 Prozent und damit knapp jeder achte erwachsene Berliner gilt als überschuldet – das heißt, die Zahlungspflichten sind auf Dauer höher als die Einkommen. Wie die Wirtschaftsauskunftei Creditreform am Dienstag mitteilte, geht die Quote in Berlin jedoch seit fünf Jahren zurück. 2013 hatte der Wert in Berlin bei 13,12 Prozent gelegen. Im gleichen Zeitraum stieg die Überschuldungsquote in Städten wie Nürnberg, Leipzig, Essen, Dortmund und Duisburg. Unter 401 deutschen Städten belegt Berlin Rang 349. Steigende Wohnkosten werden in Großstädten nach der Studie zunehmend zum Armutsrisiko. 40 Prozent der Großstadthaushalte gäben mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens für die Kaltmiete aus, mit Nebenkosten verschlinge das Wohnen oft sogar mehr als die Hälfte des Haushaltseinkommens. In den Städten nahm die Überschuldung stärker zu als auf dem Land. (dpa)

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