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Repression in IranInhaftierte Nobelpreisträgerin in Lebensgefahr

Die vom Teheraner Mullah-Regime inhaftierte Menschenrechtlerin Narges Mohammadi befindet sich nach Angaben ihrer Familie in kritischem Zustand.

ap | Der Gesundheitszustand der inhaftierten iranischen Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi ist nach Angaben ihrer Familie besorgniserregend. Angehörige und Anwälte haben Mohammadi im vergangenen Monat zweimal im Gefängnis von Sandschan besucht, wie die Narges-Mohammadi-Stiftung am Mittwoch auf X mitteilte. Sie sei schwach, blass und habe Gewicht verloren, hieß es in der Erklärung.

Der Bericht folgte auf einen Herzinfarkt, den Mohammadi laut der Erklärung am 24. März im Gefängnis erlitt. Weiter hieß es, Mohammadi sei nach dem Herzinfarkt über eine Stunde lang bewusstlos gewesen, ohne dass jemand Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet habe.

Ihr Bruder Hamidresa Mohammadi teilte mit, ein Kardiologe, der sie kurz nach dem Herzinfarkt aufsuchte, habe der Familie mitgeteilt, der Vorfall sei teilweise auf Medikamente zurückzuführen, die ihr von Gefängnisärzten verschrieben worden seien.

Seinen Angaben zufolge wird Mohammadi in einer Zelle mit wegen Mordes verurteilten Personen festgehalten und habe von diesen mehrfach Drohungen erhalten.

Mohammadi ist eine Menschenrechtsanwältin, die 2023 den Friedensnobelpreis gewann, während sie Gefangene des Teheraner Mullahregimes war. Sie wurde im Dezember bei einem Besuch in der ostiranischen Stadt Mesched festgenommen und zu weiteren sieben Jahren Haft verurteilt.

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