■ ReiseNotizen: Hotelbetten unterirdisch
Die riesige unterirdische Stadt, die 1969 in Peking zum Schutz gegen sowjetische Atomangriffe angelegt wurde, soll für ausländische Touristen geöffnet werden. Besucher durften bisher nur für etwa eine Mark eine unterirdische Landstraße mit Souvenirläden besuchen. Nun dürfen sie dort auch übernachten. Als erstes bietet jetzt das Changxianwutiao- Hotel eine Übernachtung in seinen 80 Vierbettzimmern für umgerechnet 2,70 DM an. Besitzerin Lu Guangrong: „Ich bin sicher, daß jetzt viele junge Menschen aus dem Westen kommen, auch wenn es etwas muffig riecht.“ Auch die Ladenbesitzer hoffen, daß die Stadt die Attraktion des unterirdischen Labyrinths fördert und zum Beispiel Restaurants genehmigt sowie Spazierwege durch die bis zu 15 km langen Tunnelkorridore einrichtet. faf
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen