: Regen in China gefährdet Deiche
PEKING dpa ■ Das Hochwasser des Dongting-Sees in Zentralchina, der als Überlaufbecken für den Jangtse-Strom dient, droht über die Deiche zu treten und bedroht 10 Millionen Menschen. Tausende Menschen seien an dem zweitgrößten Süßwassersee Chinas in der Provinz Hunan mobilisiert worden, um die Deiche zu bewachen und notfalls einzugreifen, berichtete am Dienstag die Tageszeitung China Daily. Anhaltend schwere Regenfälle hätten den Pegel des Sees über die kritische Hochwassermarke von 32 Meter steigen lassen. Es wurde erwartet, dass am Donnerstag 33,5 Meter erreicht werden. Tausende Kilometer Deich seien aufgeweicht. Bei der Flutkatastrophe vor vier Jahren, die mehr als 4.000 Menschen das Leben gekostet hatte, waren die Deiche am Dongting-See und am Jangtse gebrochen. In diesem Jahr sind bei den sommerlichen Unwettern in China bereits mehr als 1.000 Menschen ums Leben gekommen.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen