piwik no script img

Rasen musste etwas leiden

Das Musikfestival Lollapalooza hat im Treptower Park keine größeren Schäden hinterlassen. Der Rasen habe unterschiedlich stark gelitten, einzelne Kantsteine seien herausgebrochen, ein Papierkorb und eine ­Laterne seien beschädigt worden, ­erklärte Umweltstaatssekretär Christian Gaebler in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage aus der Grünen-Fraktion. Der Veranstalter müsse die Schäden ­beheben und werde dies ­möglichst schnell tun. Im Vorfeld des Festivals hatte es heftige Anwohnerproteste gegeben, unter anderem weil es im gerade sanierten Treptower Park stattfand.

Verstöße gegen die strengen Auflagen seien nicht festgestellt worden, erklärte ­Gaebler nun. 500 Anwohner hätten sich vor dem Festival unter anderem ­wegen des befürchteten Lärms an die Veranstalter gewandt. Rund 80 hätten ­Hotelübernachtungen oder finanziellen Ausgleich bekommen. An Anwohner, die nicht umziehen wollten, wurden 340 Freitickets verteilt, 180 Nachbarn bekamen vergünstigte Tickets. (dpa)

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen