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■ Rakete schlug neben Politikerkonvoi einStreit um Anschlag in Kambodscha

Siem Reap (dpa) – Ein Raketenanschlag hat gestern die erste Sitzung des neugewählten kambodschanischen Parlaments überschattet und alle Bemühungen um eine Annäherung der verfeindeten Parteien zurückgeworfen. Bei dem Attentat in Siem Reap wurden ein zehnjähriger Junge getötet und drei weitere Menschen verletzt.

Der Sprengsatz detonierte 100 Meter vor dem Wagen von Oppositionsführer Sam Rainsy. Er ist schon mehrfach Attentaten nur knapp entkommen. Dennoch sprach Machthaber Hun Sen von einem gegen ihn selbst gerichteten „Mordanschlag“ und machte dafür die Opposition verantwortlich. Zum Zeitpunkt der Explosion waren Kambodschas Spitzenpolitiker auf dem Weg zu König Norodom Sihanuk. Kommende Woche sollten Koalitionsgespräche beginnen.