Purple Rain: US-Popstar Prince gestorben
Popstar Prince sei am Donnerstag tot in seinem Haus gefunden worden, teilte seine Pressesprecherin mit. Er kämpfte bereits seit Wochen mit der Grippe.
ap/afp | Der amerikanische Popstar Prince ist gestorben. Er sei am Donnerstag tot in seinem Haus im US-Staat Minnesota gefunden worden, teilte seine Pressesprecherin Yvette Noel-Schure der Nachrichtenagentur AP mit.
Zunächst hatte es geheißen, in den Aufnahmestudios von Prince in Paisley Park sei eine tote Person entdeckt worden. Die Behörden im US-Staat Minnesota untersuchten den Fall, sagte der stellvertretende Sheriff des Bezirks Carver, Jason Kamerud, der Zeitung Minneapolis Star Tribune. Die Untersuchung habe am Morgen (Ortszeit) begonnen.
Der 57-jährige Prince war am Freitag vergangener Woche auf dem Rückweg von einem Konzert in Atlanta in einem Krankenhaus in Illinois behandelt worden. Später erschien er zu einer Tanzparty in Paisley Park.
Laut Medien war er wegen einer Grippe ins Krankenhaus gebracht worden. Demnach fühlte er sich nach einem Konzert in Atlanta derart unwohl, dass sein Privatjet in Moline im Bundesstaat Illinois zwischenlanden musste. Prince kämpfte bereits seit Wochen mit der Grippe und hatte zuletzt zwei Konzerte absagen müssen.
Prince wurde mit seiner innovativen und virtuosen Musik in den 80er Jahren zum Weltstar. Sein Album „Purple Rain“ von 1984 gilt vielen als eines der besten Alben der Pop-Geschichte. Er sang, spielte Gitarre, Klavier und andere Instrumente.
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