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Proteste gegen Rentenreform in FrankreichDemonstranten besetzen Börsenfirma

Rund 200 Menschen drangen am Donnerstag in die Lobby eines Börsenbetreibers ein. Sie forderten, dass große Unternehmen zur Finanzierung der Renten beitragen.

rtr | Eine Gruppe von Gegnern der Rentenreform in Frankreich ist am Donnerstag in Paris in das Gebäude des Börsenbetreibers Euronext eingedrungen. Fahnen der Gewerkschaften schwenkend, besetzten 200 bis 300 Demonstranten kurz die Lobby des Konzerns im Stadtteil La Defense. Sie forderten, dass große Unternehmen zur Finanzierung der Renten beitragen müssten.

„Uns wurde gesagt, dass es kein Geld gibt, um die Renten zu finanzieren“, sagte Fabien Villedieu von der Gewerkschaft Sud-Rail. Aber man müsse nicht den Arbeitern das Geld aus der Tasche ziehen, es sei welches in den Taschen der Milliardäre.

Seit Monaten protestieren die Menschen in Frankreich gegen die Rentenreform des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, in deren Rahmen unter anderem das Renteneintrittsalter angehoben wird. Es soll schrittweise von 62 auf 64 Jahre steigen.

Am Mittwoch hatte ein Freikletterer, der als „französischer Spiderman“ bekannt ist, einen 38-stöckigen Wolkenkratzer in Paris erklommen, um gegen die Rentenreform zu demonstrieren. Der 60-jährige Alain Robert kletterte ohne Gurt, nur mit einem Paar Kletterschuhe.

„Ich bin hier, um Emmanuel Macron zu sagen, dass er auf den Boden der Tatsachen zurückkehren soll“, sagte er gegenüber Reuters, bevor er mit dem Aufstieg auf den 150 Meter hohen Wolkenkratzer im Pariser Geschäftsviertel La Defense begann. Robert sagte, dass die Rentenreform, die Macron am Wochenende nach monatelangen Straßenprotesten unterzeichnet hatte, dazu führe, dass er länger arbeiten und klettern müsse.

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1 Kommentar

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  • Andi S

    Wirklich ernst gemeine Frage: Darf ich die Personen mit unmittelbaren Zwang aus dem Privatgebäude entfernen?