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ProFam in Hannover

■ Schoppe eröffnete Familienplanungszentrum

Das erste niedersächsische Familienplanungszentrum, in dem auch ambulante Schwangerschaftsabbrüche vorgenommen werden können, ist am Montag in Hannover eröffnet worden. Die grüne Frauenministerin Waltraud Schoppe begrüßte die Einrichtung von Pro Familia als gelungene und notwendige Umsetzung des Gesetzes zum ambulanten Schwangerschaftsabbruch. Niedersachsen sei neben Bayern und Baden-Württemberg eines der letzten Bundesländer gewesen, in denen dies bislang nicht möglich gewesen sei, sagte Ministerin Schoppe.

Das Familienplanungszentrum bietet ein umfassendes Angebot zu Fragen der Familienplanung, Sexualität und Schwangerschaft. Die zehn Mitarbeiter, vom Arzt bis zur Hebamme, stehen für die Beratung, aber auch für medizinische Leistungen zur Verfügung. Dazu wird von April an auch der ambulante Schwangerschaftsabbruch gehören. Das Zentrum an der Brühlstraße in Hannover hat einen Jahresetat von 835.000 Mark. 350.000 Mark kommen vom Frauenministerium. Der Rest soll über die von den Krankenkassen vergüteten Leistungen eingenommen werden. dpa

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