: Polizei wehrt sich
Polizei wehrt sich
Die Polizei in Bremen hat nach Angaben ihres Präsidenten Rolf Lüken immer der Drogenkriminalität und ihrer Begleiterscheinungen erhöhte Beachtung geschenkt und entsprechende Maßnahmen ergriffen. Mit dieser Erklärung reagierte der Polizeipräsident am Donnerstag auf Kritik einiger betroffener Stadtteile, wonach dort die Polizei nicht ausreichend präsent sei. In den beiden vergangenen Monaten haben Sondergruppen nach Angaben Lükens mehr als 8.000 Stunden geleistet. Diese Tätigkeit sei neben dem normalen polizeilichen Streifendienst und den kriminalpolizeilichen Tätigkeiten der zuständigen Kommissariate erfolgt. In dieser Zeit seien 460 Personen vorübergehend festgenommen und neben anderen Betäubungsmitteln rund 1.000 Gramm Heroin mit einem Verkaufswert von etwa 100.000 Mark sichergestellt worden. dpa
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen