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Politiker schummelten bei Kilometergeld

Dresden (rtr) – Unkorrekte Fahrtkostenabrechnungen könnten mehrere sächsische Landtagsabgeordnete wenige Monate vor der Landtagswahl im September in Bedrängnis bringen. Wie ein Landtagssprecher gestern bestätigte, hat der Rechnungshof stichprobenartig die Abrechnungen von einem Drittel der 120 Abgeordneten unter die Lupe genommen. Ein Ergebnis liege aber noch nicht vor. In Kreisen der Landtagsverwaltung hieß es jedoch, die Prüfer hätten in mehreren Fällen überhöhte Kilometerangaben festgestellt. Sie seien aber meist von geringem Ausmaß. Der Rechnungshof in Leipzig wollte keine Angaben machen. Auslöser der Prüfung war offenbar der Fall des Chemnitzer SPD-Abgeordneten Hans Jürgen Richter. Er war im Frühjahr 1998 wegen angeblich unkorrekter Abrechnungen anonym angezeigt worden.

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