Podcast „We Care“: Auf zur Care-Revolution!

Sorgearbeit ist immer noch Frauensache. Für wirkliche Gleichberechtigung müsste sich vieles radikal ändern – nicht nur an Herd und Waschmaschine.

Staubwedel in einer weiblichen Hand

Verstaubte Rollenbilder Foto: Hauke-Christian Dittrich

BERLIN taz | Kinder versorgen, Boden putzen, Familien in Krisen helfen, Alte und Kranke pflegen – Care-Arbeit passiert meistens nebenbei, unbezahlt und ungesehen. Gerade die Coronapandemie hat wieder gezeigt, wie angreifbar die Sorgestrukturen in unserer Gesellschaft sind.

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Es sind meistens Frauen, Queers oder schlecht bezahlte Migrant*innen, die diese Krise schultern. Obwohl ohne Care Arbeit gar nichts geht, erfährt sie noch immer kaum Anerkennung. Ak­ti­vis­t*in­nen sagen: Wir brauchen eine Care-Revolution.

Doch wie soll die aussehen? Die neuste Folge des feministischen taz-Podcast „We Care“ beschäftigt sich mit Utopien und Revolutionen in der Care-Arbeit. Die taz-Autorin und Podcast-Host Sarah Ulrich hat für das Gespräch vier Ge­sprächs­part­ne­r*in­nen eingeladen: Gülay Çağlar, Professorin für Gender und Diversity an der Freien Universität Berlin, Claire Funke, alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, Alek B. Gerber, Mitglied im Netzwerk „Care-Revolution“, und Yaka Saine, Gesundheits- und Krankenpflegerin.

Im Podcast sprechen die Dis­ku­tan­t*in­nen darüber, warum die Wirtschaft nicht ohne unbezahlte Arbeit funktioniert, was aus feministischer Sicht im schwedischen Gesundheitssystem besser läuft als im deutschen und wieso Zeit bei der Debatte eine wichtige Rolle spielt.

We Care!“ Der feministische taz-Podcast zu emotionaler Arbeit und Care. Immer monatlich auf taz.de, Spotify, Deezer und iTunes.

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