: Pauli gestrichen
Die GAL-Fraktion im Bezirk Mitte kritisiert die geplante Streichung von sieben Stellen in der Jugendarbeit in St. Pauli (taz berichtete) als politisch motiviert: „Bei den Einsparungen in St. Pauli fällt auf, dass es besonders Einrichtungen trifft, die in der Vergangenheit Kritik an der Jugendhilfepolitik des Bezirkes geäußert haben“, so der Fraktionsvorsitzende Claudius Lieven. Trotz der Sparpolitik habe der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Johannes Kahrs (SPD) in den vergangenen Jahren mehrere neue Stellen in seiner Stamm-Region Horn geschaffen und teilweise mit SPD-Kommunalpolitikern besetzt.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen