: Ozonvorschlag
Am vergangenen Freitag präsentierte Umweltministerin Angela Merkel (CDU) den Vorschlag für eine Ozonverordnung, den sie zusammen mit Verkehrsminister Matthias Wissmann (CDU) und Wirtschaftsminister Günter Rexrodt (FDP) ausgeheckt hatte. Demnach sollen die Straßenverkehrsbehörden Fahrverbote verhängen, sobald an drei Meßpunkten in bestimmtem Abstand 270 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft gemessen wurden.
Allerdings gibt es zahlreiche Ausnahmen: Alle Kat- und gleichwertige Dieselautos dürfen weiterrasen, ebenso Lkw und Busse, die die Abgasnorm Euro 1 und 2 erfüllen. Blechkisten, die nicht älter als fünf Jahre alt sind, müssen ebensowenig stillstehen wie Motorräder. Schließlich müssen sich auch Berufspendler und Urlauber selbst bei schlechtester Luft nicht einschränken — letztere müssen sich lediglich eine Ausnahmebescheinigung holen.
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