: Ozonschicht noch nie so dünn
Genf (dpa) – Noch nie zuvor ist über der nördlichen Erdhalbkugel so wenig Ozon gemessen worden wie in diesem Winter. Besonders schlimm sah es im größten Teil Europas im Februar aus. Darauf hat gestern die Welt- Meteorologie-Organisation (WMO) in Genf hingewiesen. „Ende Januar und auch fast im ganzen Februar waren die Ozonwerte über Nord-, Zentral- und Osteuropa sowie Nordamerika für lange Zeit mehr als 20 Prozent niedriger als normal“, sagte WMO-Experte Rumen D. Bojkov. Aber man könne noch nicht von einem Ozonloch wie über der Antarktis sprechen.
Die Ozonschicht in 20 bis 50 Kilometer Höhe ist für das Leben auf der Erde unerläßlich. Wie ein Schutzschild hält sie schädliche UV-Anteile aus dem Sonnenlicht zurück.
50.000 Menschen beteiligen sich bei taz zahl ich – weil unabhängiger, kritischer Journalismus in diesen Zeiten gebraucht wird. Weil es die taz braucht. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken! Ihre Solidarität sorgt dafür, dass taz.de für alle frei zugänglich bleibt. Denn wir verstehen Journalismus nicht nur als Ware, sondern als öffentliches Gut. Zahlen muss niemand, aber guter Journalismus hat seinen Preis. Und immer mehr Leser*innen machen mit und entscheiden sich für eine freiwillige Unterstützung der taz! Dieser Schub trägt uns gemeinsam in die Zukunft. Denn wir suchen wir auch weiterhin Ihre Unterstützung. Setzen auch Sie jetzt ein Zeichen für kritischen Journalismus und unterstützen Sie die taz – schon ab 5 Euro. Jetzt unterstützen