: Ost-West-Teilung auf Zeitungsmarkt hält an
Mindestens bis zur Jahrtausendwende wird die Ost-West-Teilung auf dem Berliner Zeitungsmarkt anhalten. Zu diesem Ergebnis kam ein Gutachten für die Bundesregierung, das in Buchform im Wissenschaftsverlag Volker Spiess erscheint und gestern vorgestellt wurde. Die Kommunikationswissenschaftler Barbara Held und Thomas Simeon stellen darin fest, daß den Verlagsstrategen die publizistische Vereinigung mißlungen sei. „Vielleicht wird es gar kein Zusammenwachsen geben, wird auch die nächste Generation mit dem geteilten Zeitungsmarkt weiterleben“, sagte Held.
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen