piwik no script img

Oberkommandeur der NatoAllen will nicht mehr

Der US-General John Allen zieht seine Kandidatur als NATO-Oberkommandeur zurück. Er war in der Petraeus-Affäre freigesprochen worden.

WASHINGTON afp | Der US-General John Allen hat seine Kandidatur als neuer Oberkommandierender der NATO-Einsätze zurückgezogen. Präsident Barack Obama erklärte, er habe die Entscheidung nach einem Treffen mit Allen am Dienstag akzeptiert.

Allen war in die Affäre um den früheren CIA-Chef David Petraeus verwickelt worden, eine Untersuchung des Pentagon sprach ihn Ende Januar aber von jedem Fehlverhalten frei.

Der Vier-Sterne-General war zuletzt Oberbefehlshaber der internationalen Truppen in Afghanistan. Anfang Februar hatte er in Kabul das Kommando an seinen Nachfolger Joseph Dunford übergeben.

Obama erklärte, dass Allen in den Ruhestand gehen werde, um sich um „gesundheitliche Probleme in seiner Familie“ zu kümmern. Das Weiße Haus hatte Allen als Nachfolger von US-General James Stavridis an der Spitze des NATO-Hauptquartiers in Brüssel vorgesehen.

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Themen

Mehr zum Thema

0 Kommentare