: Obama will jetzt gutes Klima
Welt retten US-Präsident bekämpft Klimawandel. Industrie: No! Ökos: Yeah!
dpa/taz | Die üblichen Verdächtigen regierten mit heftiger Schelte. Vertreter von Stromkonzernen sowie führende Republikaner haben die ehrgeizigen Klimaziele von US-Präsident Barack Obama kritisiert. Zahlreiche Bundesstaaten kündigten Widerstand an, republikanische Präsidentschaftsbewerber verwarfen den Plan gar als verfassungswidrig. Und selbstverständlich läuft auch die Kohleindustrie Sturm.
Vier Monate vor der Internationalen Klimakonferenz hatte Obama am Montag die bisher schärfsten Maßnahmen zur Bekämpfung des Treibhauseffekts angekündigt. Als Kernpunkt der neuen Regeln müssen Kraftwerke in den USA erstmals ihren Schadstoffausstoß reduzieren – bis 2030 um 32 Prozent im Vergleich zu 2005.
Von Umweltschützern bekam der US-Präsident großes Lob. Die US-Umweltschutzorganisation Sierra Club sprach von einem richtigen Schritt, der auch von der Bevölkerung getragen werde. In der New York Times schrieben Energieexperten, die Klimaziele schickten eine klare Botschaft an den Markt, dass saubere Energie profitträchtig sein könne. Und auch der ehemalige Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms, Klaus Töpfer, begrüßte den Vorstoß.
▶Schwerpunkt
▶Meinung + Diskussion
Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen