: Nur 1.000 bei Demo gegen Rechts
Zwischen 500 und 1.000 Menschen haben am Samstag gegen Rechtsextremismus und Ausländerfeindlichkeit demonstriert. Zu dem knapp zweistündigen Protestmarsch hatte ein Aktionsbündnis linker und autonomer Gruppen und Parteien aufgerufen. Zu Zwischenfällen kam es nicht. Die Aktion richtete sich ursprünglich gegen das inzwischen abgesagte Fußball-Länderspiel Deutschland gegen England am 20. April – dem Geburtstag Hitlers – im Olympiastadion. Auf einer Abschlußkundgebung werteten Redner die Spielabsage als „Sieg der Fanbewegung und von Antifas“. Der Senat habe in seinem Hauptstadtwahn wieder eine Niederlage erlitten. Die Organisatoren betrachteten die Demonstration als Auftakt für „Antirassistische Wochen“ in Berlin bis zum 1. Mai. Vorgesehen sind etwa 40 Veranstaltungen, darunter am 17. April ein Stadionfest bei Türkiyemspor. Für den 20. April werden Schutzwachen unter anderem für Ausländerwohnheime organisiert. Außerdem soll ein geplanter Aufmarsch der rechtsextremistischen FAP am 1. Mai in Berlin verhindert werden.
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