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Nullnummer Naidoo

Das Comeback des Verschwörungslaberers

Fresschenfoto: dpa

Naidoo is back. Der Xavier. Der Erzfeind aller Echsenmenschen. Und König der Verschwörungsfasler. Mit einem extremen Auftritt am Dienstag in Berlin. Wo er sich, von den Epstein-Akten sichtlich vernebelt, wieder mal um Kopf und Kragen redete. Ein Comeback wie eine Kotzspur. Im Jahr 2022 hatte der abgehalfterte Knallkopf seinen Rückzug von der Bühne erklärt und beteuert, er sei von Verschwörungserzählungen „geblendet“ gewesen. Und jetzt die Nullnummer vorm Kanzleramt. Allen Ernstes verlangte der wirre Mannheimer, zum Kanzler vorgelassen zu werden, um mit Friedrich Merz über „Kinderfresser“ zu sprechen. „Ich kann nicht mit Kinderfressern zusammenleben“, heulte er und raunte: „Ich bin mir sicher, wir haben alle schon Menschenfleisch gegessen, ja, ja.“ Und wieder bediente er wie zu seinen besten Antisemitenzeiten uralte Pseudomythen über angebliche „elitäre“ Kinderfresser. Leid tun konnten einem da die Polizisten, die knallhart vernünftig auf den Durchgeknallten einredeten. Könnte nicht bitte zur Lösung des Problems einer der Echsenmenschen, an die Naidoo glaubt, ihn einfach auffressen? Dieser Weg wird aber kein leichter sein.

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