: Nigerianerin soll gesteinigt werden
FUNTUA afp/dpa ■ Weil sie ein uneheliches Kind zur Welt gebracht hatte, soll eine junge Nigerianerin nach dem Willen eines islamischen Berufungsgerichts gesteinigt werden. Das Gericht in Funtua bestätigte am Montag das Todesurteil gegen Amina Lawal. Es solle vollstreckt werden, sobald die Frau ihre acht Monate alte Tochter abgestillt habe, erklärten die Richter. Die 30-Jährige war Anfang April zum Tode verurteilt worden, weil sie nach ihrer Scheidung schwanger geworden war und ein Kind geboren hatte. Die von zahlreichen Menschenrechtsorganisationen unterstützte junge Mutter kann nun Einspruch vor dem Obersten Gerichtshof in der Hauptstadt Abuja einlegen. Verliert sie, soll sie im Januar 2004 hingerichtet werden.
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