: Nigeria will Miss World retten
ABUJA rtr ■ Nigerias Regierung hat am Samstag bekräftigt, keine Steinigungen als Strafe für Ehebrecherinnen zuzulassen. Sie unternahm damit einen neuen Versuch, die Wahl der Miss World am 7. Dezember zu retten. Fast ein dutzend Teilnahmen wurden abgesagt, nachdem die Berufung gegen ein nach islamischem Recht verhängtes Todesurteil durch Steinigung scheiterte. „Wir bekräftigen, dass in Nigeria niemand zum Tod durch Steinigen verdammt sein wird“, betonte die Regierung in einer Mitteilung. Zu den Absagen unter anderem aus Frankreich, Elfenbeinküste und Kenia kam am Freitag der Verzicht des britischen Prinzen Edward auf die Anwesenheit bei einem Empfang für die Teilnehmerinnen am Sonntag in London. Die Ersten werden heute in Abuja erwartet.
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