Niedersachsen machen Sachen: Was ist bloß los in Wolfenbüttel?
dpa/taz Deutsche Mittelstädte haben es schwer. Glanzlos fristet man dort ein Dasein neben Weltmetropolen wie Stuttgart oder Düsseldorf. Nicht so ergeht es den 52.000 Einwohnern der Mittelstadt Wolfenbüttel. Hier, in der selbsternannten Krimihauptstadt und allerersten Renaissance-Stadt Deutschlands, hier in diesem Welfen-Loch toben Leben – und Fortpflanzung. „Schon wieder ein Riesen-Ei aus Wolfenbüttel“ tickerte uns gestern die dpa. „Immer diese Niedersachsen!“, dachten wir, und tatsächlich, die Nachricht war nicht von schlechten Hühnern. Kaum zwei Wochen ist es her, dass ein Wolfenbütteler ein 184 Gramm schweres Ei aus dem Stall zog. Jetzt entdeckte er ein 209 Gramm schweres. Im Durchschnitt wiegt ein deutsches Hühnerei nur 60 Gramm. Da die Mittelstadt kein eigenes naturhistorisches Museum hat, wird das Riesen-Ei bald in Braunschweig ausgestellt.
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