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Neuer Protest gegen Ölpipeline

QUITO ips ■ In der ecuadorianischen Hauptstadt Quito haben Gegner der umstrittenen OCP-Pipeline die Büros des italienischen Ölkonzerns Agip besetzt. Mit der Aktion, an der italienische Umweltschützer und Parlamentarier sowie ecuadorianische Nichtregierungsorganisationen beteiligt sind, protestieren sie gegen die Beteiligung von Agip am Bau der Pipeline, die täglich 650.000 Barrel Rohöl aus dem Amazonasbecken in die Häfen der Pazifikregion transportieren soll. Umweltexperten und Vertreter von Ureinwohnerorganisationen warnen vor den unüberschaubaren Folgen des Projekts für Mensch und Umwelt und fordern einen Baustopp. Die Zustände entlang der geplanten Route seien schlimmer, als sie es sich vorzustellen gewagt habe, erklärt die Parlamentsabgeordnete Luana Zanella von den italienischen Grünen, die sich an der Aktion beteiligt hatte. Erst vor einigen Tagen hatten 130 Farmer in der Nähe der Stadt Lago Agrio in der nordöstlichen Provinz Sucumbíos die Bauarbeiten zum Erliegen gebracht. Sie fordern Entschädigungen für ihr Land und werfen der Baugesellschaft vor, Pipelinegegner durch Sicherheitskräfte zu bedrohen.

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