piwik no script img

Nachhilfeunterricht

Den Bremer Männern soll jetzt beigebracht werden, welche Verhaltensweisen ihren Kolleginnen gegenüber unangebracht sind. Zu diesem Zweck hat die Universität Bremen die bundesweit erste Arbeitsstelle gegen sexuelle Diskriminierung und Gewalt am Ausbildungs- und Erwerbsarbeitsplatz eingerichtet. Durch Öffentlichkeitsarbeit sollen die „Verständigungsprozesse zwischen Männern und Frauen“ gefördert werden.

Die Vermittlung gezielter Schlag- und Trittechniken ist bisher noch nicht vorgesehen. Dafür wird es ein „Service-Angebot“ für den öffentlichen Dienst der Hansestadt geben. Diese Einrichtung kann sich immerhin auf eine Dienstanweisung des Innensenators stützen, in der sexuelle Übergriffe explizit verboten werden.

Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen