Nach Ausschreitungen in Köln: Polizei löst Pegida-Demo auf
Böller und Flaschen wurden geworfen und es kam zu Handgemengen: In Köln hat die Polizei den Aufmarsch von Pegida-Anhängern und Rechtsextremisten gestoppt.
dpa | Die Polizei hat den Demonstrationszug von Pegida-Anhängern und Rechtsextremisten in Köln am Samstag gestoppt. Teilnehmer hatten kurz nach dem Start des Umzugs nach Angaben von Beobachtern Flaschen und Böller auf die Beamten geworfen und sich Handgemenge mit der Polizei geliefert.
In Lautsprecherdurchsagen drohte die Polizei mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Schlagstöcken. „Es herrscht weiter eine aggressive und aufgeheizte Stimmung“, sagte ein Polizeisprecher.
Mehr als 1.000 Menschen hatten gegen den Aufmarsch demonstriert. Am Hauptbahnhof standen nach Polizeiangaben am frühen Nachmittag rund 1.300 Demonstranten einer etwa gleich großen Teilnehmerzahl einer Kundgebung von Pegida gegenüber. Die Polizei war nach eigenen Angaben mit einem Großaufgebot von rund 1.700 Beamten, Wasserwerfern sowie Reiter- und Diensthundestaffeln im Einsatz, um beide Seiten zu trennen.
Einen ausführlichen Bericht über die Ereignisse in Köln lesen Sie am Abend bei uns.
Nur noch 460 – dann sind wir 50.000
Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – wir brauchen nur noch 460 Freiwillge, dann haben wir es geschafft! Setzen Sie jetzt ein Zeichen für die taz und machen Sie mit. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen
meistkommentiert