Hamburger Ruderinnen in der NS-Zeit „Eine hohe ideologische Nähe zum Nationalsozialismus“ Zum 100. Vereinsjubiläum liegt erstmals eine Studie zur NS-Geschichte des Hamburger Ruderinnen-Clubs vor. Sie bezeugt eine frühe Selbstgleichschaltung. Interview von Petra Schellen 29.12.2025
Erinnerung an ukrainische Zwangsarbeiter Ein virtuelles Denkmal Wer an Nazi-Verbrechen erinnern möchte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. 13.000 Postkarten ukrainischer Zwangsarbeiter sollen digitalisiert werden. Von Klaus Hillenbrand 15.10.2025
Umgang mit NS-Forschung „Rasse-Akten“ sind nichts für Rassisten Bis in die 60er-Jahre griffen Forscher bei Sinti und Roma auf NS-Dokumente zurück. Ein neues Abkommen will vor weiterem Missbrauch schützen. Von Klaus Hillenbrand 1.9.2025
Ausstellung über umstrittenen Neurologen In den Hirnwindungen des Revolutionärs Was verbindet einen heute fast vergessenen Hamburger Arzt mit Lenins Leichnam? Dem spürt eine kleine, gelungene Ausstellung nach. Von Susanne Regener 20.6.2025
NS-Verstrickung von Sparkasse Ein bisschen Aufarbeitung zum Jubiläum Die Sparkasse Osnabrück hat die Schuldbeladenheit ihrer NS-Vergangenheit aufarbeiten lassen. Das Ergebnis: Ein schmales Dossier von 30 Seiten. Von Harff-Peter Schönherr 26.5.2025
Babelsberg 03 Nicht schon immer Antifa Der Viertligist hat seine NS-Vergangenheit aufgearbeitet und mit einer Broschüre öffentlich gemacht. Möglich gemacht hat das seine linke Fanszene. Von Martin Krauss 12.5.2025
Stifterin mit Nazi-Vergangenheit Oldenburg zieht Schlussstrich unter den Fall Edith Ruß Oldenburg will sein nach der NS-Propagandistin Edith Ruß benanntes Museum für Medienkunst umbenennen – wegen des „Image-Schadens“ durch die Debatte. Von Aljoscha Hoepfner 23.2.2025
Forscher über den NS-Begriff von Arbeit „Deutsch ist die Idee, man arbeite gegen jüdisches Kapital“ Nikolas Lelle hat ein Buch über die NS-Devise „Arbeit macht frei“ geschrieben. Bis heute spielt der Begriff der Arbeit bei Rechtsextremen eine Rolle. Interview von Jan-Paul Koopmann 18.11.2024
Provenienzrecherche zu NS-Raubgut In jeder Akte steckt ein Mensch Die „Vermögensverwertungsstelle“ in Potsdam zeigt die Rolle der Bürokratie in der NS-Vernichtungsmaschinerie. Eine Spurensuche. Von Karlotta Ehrenberg 3.4.2024
Forscher über Finanzbehörde im NS „Ein dichtes Verfolgungsnetzwerk“ Jaromír Dittmann-Balcar erforscht im Auftrag der Hamburger Finanzbehörde, wie sich der Fiskus während des NS an rassistisch Verfolgten bereicherte. Interview von Petra Schellen 19.3.2024
NS-Exilanten in Großbritannien Als Churchill Deutsche einsperrte Der Autor Simon Parkin nimmt sich eines unrühmlichen Kapitels britischer Geschichte an: Die Inhaftierung der aus Deutschland geflüchteten NS-Gegner. Von Klaus Hillenbrand 16.2.2024
Archiv über NS-Akten im Netz Online lesen, was Nazis raubten Daten über Berliner Jüdinnen und Juden gehen online. Jeder kann sehen, wen die Deutschen damals enteignet, deportiert und ermordet haben. Von Klaus Hillenbrand 14.2.2024
Nachruf auf Ingrid Strobl Die Pionierin mit dem Wecker Ingrid Strobl recherchierte die Geschichte von Frauen im Widerstand gegen den NS. Wegen eines Weckers saß sie fünf Jahre in Haft. Nun ist sie gestorben. Von Doris Akrap 4.2.2024
Frankfurter Fachzeitschrift „Exil“ Kostbare Erinnerung Edita Koch ist seit 42 Jahren Redakteurin, Herausgeberin und Verlegerin von „Exil“, einer Zeitschrift über Exilliteratur zwischen 1933 und 1945. Von Klaus Hillenbrand 11.1.2024
Landesfürsorgeverband Oldenburg im NS Verhungernlassen für den Profit Im NS vernachlässigte der Landesfürsorgeverband Oldenburg Patient*innen, um sich zu bereichern. Herausgefunden hat das der Historiker Ingo Harms. Von Frank Keil 28.8.2023
Gründungswerk der Holocaustgeschichte Ein Buch schreibt Geschichte Anfangs wollte es niemand, jetzt erscheint eine neue Ausgabe. Raul Hilbergs „Vernichtung der europäischen Juden“ ist mehr als ein Standardwerk. Von Klaus Hillenbrand 28.6.2023
Das Gefängnis der Gestapo-Zentrale In der Zentrale des Terrors Auf dem Grundstück der „Topographie des Terrors“ befand sich auch ein Hausgefängnis der Gestapo. Eine neue Ausstellung beschäftigt sich damit. Von Klaus Hillenbrand 29.4.2023
NS-Vergangenheit des Baukonzerns Matthäi Werder-Sponsor ließ zwangsarbeiten Ein Historiker weist dem Baukonzern Matthäi nach, stärker vom NS-Staat profitiert zu haben als zugegeben. Das Unternehmen zeigt sich „sehr dankbar“. Von Jan Zier 22.4.2023
Buch über Widerstand zur NS-Zeit Kommunistischer Adel Gottfried Paasche geht in „Hammersteins Töchter“ der Historie seiner kommunistischen Verwandten nach. Sein Buch ist ein eindrückliches Zeitzeugnis. Von Fabian Lehmann 10.4.2023
Sponsoren-Rochade bei Werder Bremen Häuser statt Hühner Das Bauunternehmen Matthäi wird neuer Hauptsponsor von Werder Bremen. Elf Jahre lang war das der umstrittene Geflügelkonzern Wiesenhof. Von Alina Götz 20.2.2023
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