Wie Hamburg sich gern sehen möchte Im Herzen wild Nur wenige Schritte liegen in Hamburg zwischen Shoppingmeile und „No-go-Area für Frauen“. Ein Besuch in zwei Welten, mit denen Wahlkampf gemacht wird. Von Miguel Ferraz und Ilka Kreutzträger 2.3.2025
Ukrainischer Soldat über den Krieg „Ich kann an nichts anderes denken“ Als Russland die Ukraine angriff, meldete Volodimyr Dubyna sich für die Armee, wurde verwundet und kam nach Hamburg. Ein Gespräch über Krieg und Reue. Interview von Miguel Ferraz und Marta Ahmedov 29.12.2023
Cartoon-Zeichner über das Lustigsein „Ich klaue Ideen bei meinem Sohn“ Tobias Vogel zeichnet unter dem Pseudonym @kriegundfreitag Strichmenschen: nachdenkliche, verzweifelte, aber vor allem lustige. Interview von Carla Geiger 31.12.2021
Psychologe über die Sorgen auf See „Ich wurde zur Unperson“ Hans-Joachim Jensen ist früher selbst zur See gefahren. Später hat er sich als Psychologe für bessere Arbeitsbedingungen der Seefahrer eingesetzt. Interview von Juliane Preiß 27.12.2021
Hamburger Seenotretter über Solidarität „Nur Nichtstun ist schlimm“ Seenotretter Dariush Beigui wendet sich per Brief an Peter Tschentscher – wegen der Situation in Polen und Belarus. Er selbst muss bald vor Gericht. Interview von Katharina Schipkowski 21.11.2021
17-jähriger über Rassismus „Das Polizeiproblem ist massiv“ Musa Farhan wechselt die Straßenseite, wenn er die Polizei sieht. Im April attackierten Beamten den 17-jährigen nach einer Demo gegen Racial Profiling. Interview von Katharina Schipkowski 10.10.2021
Neues Zentrum in Hamburg Theater in der Waffenschmiede In Hamburg-Barmbek eröffnet das bundesweit erste genossenschaftliche Probenzentrum für Schauspiel und Tanz. Es wertet die Kulturmeile auf. Von Petra Schellen 4.10.2021
Leben ohne Aufenthaltserlaubnis Von Duldung zu Duldung Roma leben in Deutschland oft ohne Bleibeperspektive. Was das mit einem macht, zeigt die Geschichte von Tereza Adzovic aus Hamburg. Von Katharina Schipkowski 16.9.2021
Mitstreiterin über Esther Bejarano „Sie hat gelernt, sich zu öffnen“ Helga Obens hat in Hamburg einen „Platz der Bücherverbrennung“ initiiert. Sie war auch Vertraute der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano. Interview von Petra Schellen 28.9.2021
Abschiebung in ein fremdes Land „Mama in Handschellen abgeführt“ Die Eltern von Shuki Haziri wurden nach 30 Jahren in ein Land abgeschoben, das nicht ihre Heimat ist. Über deutsche Bürokratie, die krank macht. Interview von Katharina Schipkowski 29.6.2021
Verfahren gegen Polizisten eingestellt Szenetypische Hautfarbe? Der Hamburger Altenpfleger John H. wurde 2020 von Polizisten überfallen, die ihn für einen Dealer hielten. Nun gehen sie straffrei aus. Von Sarah Zaheer 13.6.2021
Reformjuden monieren Ungleichbehandlung Liberale fordern Synagoge Hamburgs jüdische Einheitsgemeinde freut sich über den Wiederaufbau der Bornplatz-Synagoge. Die Liberale Jüdische Gemeinde indes hat keinen Raum. Von Petra Schellen 12.3.2021
Bauprojekt contra Grünfläche in Altona Verdichtete Konflikte Die Haspa will am Alsenplatz ein Azubi-Wohnhaus bauen. Weil dafür aber rund 30 Bäume gefällt werden müssen, protestieren Anwohner*innen. Von Marco Carini 22.2.2021
Privatklinik gegen Betriebsrätin Zu engagiert für den Chef Eine Hamburger Privatklinik versucht, eine Krankenpflegerin loszuwerden. Sie ist zugleich Betriebsrätin. Der Konzern unterstellt ihr Betrug. Von Katharina Schipkowski 10.2.2021
Erinnerung an die Sedan-Schlacht 1870 Unangebrachte Ehrung In vielen Städten im Norden gibt es Sedanstraßen und -plätze. In Hamburg fordern Friedensaktivisten erneut eine Umbenennung. Von Petra Schellen 11.1.2021
Rechtsstreit wegen Interviews Unterlassener Respekt Der Vorsitzende der AfD Ostfriesland zieht gegen die Trägerin des Nationalen Integrationspreises vor Gericht. Von Katharina Schipkowski 30.12.2020
Journalist von G20-Gipfel ausgeschlossen 1.500 Euro – Polizei sagt „sorry“ Vor dreieinhalb Jahre wurde der Journalist Adil Yiğit vom G20-Gipfel ausgesperrt. Erst jetzt zahlt ihm die Hamburger Polizei eine Entschädigung. Von Katharina Schipkowski 24.12.2020
Polizeigewalt vor Gericht Gerechtigkeit nach elf Jahren Die Stadt Hamburg wurde dazu verurteilt, Schadenersatz und Schmerzensgeld zu zahlen. Der Kläger wurde durch einen Tonfa-Schlag der Polizei verletzt. Von Marco Carini 12.10.2020