: Mehr Infos beim Geflügelkauf
STUTTGART ap ■ Verbraucher brauchen mehr Informationen, als sie bisher bekommen, wenn sie Geflügel kaufen – so die Ansicht der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Wer verpacktes Geflügel kauft, erfährt bisher zwar, ob es sich um Pute, Gans oder Huhn handelt. Auch Handelsklasse, Mindesthaltbarkeitsdatum, Gewicht und Grundpreis sind angegeben. Doch geben die Verpackungen keine Auskunft, in welchem Stall das Tier gestanden hat und wie es gehalten wurde. Die Verbraucherschützer fordern nun verbindliche Mindestangaben zu Fütterung, Mastdauer, Haltungsform und Qualitätskontrolle. Gleichzeitig müssten Begriffe wie tier- und artgerechte Aufzucht gesetzlich definiert werden.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen