: Maus mit fremder Gebärmutter
LONDON epd ■ Schwedischen Wissenschaftlern ist es offenbar gelungen, bei Mäusen nach einer Gebärmuttertransplantation eine Schwangerschaft hervorzurufen. Wie ein Forscherteam der Göteborg-Universität in der britischen Fachzeitschrift Journal of Endocrinology berichtet, ist es das erste Mal, dass eine Maus, der zuvor eine fremde Gebärmutter eingesetzt wurde, gesunden Nachwuchs zur Welt brachte. Die Forscher hoffen nun, dass ein ähnlicher Eingriff in einigen Jahren auch bei Menschen möglich ist. So könnte unfruchtbaren Paaren geholfen werden, die nicht für eine künstliche Befruchtung infrage kommen. Etwa 15 Prozent aller Paare sind Schätzungen zufolge unfruchtbar. Einem Teil von ihnen können Mediziner mit einer künstlichen Befruchtung helfen. Das setzt voraus, dass die Gebärmutter der Frau gesund ist. Patientinnen, deren Uterus etwa durch einen Unfall verletzt wurde, konnten bislang nicht behandelt werden. „Mit diesem Verfahren könnte man jedoch auch Frauen helfen, die völlig unfruchtbar sind“, so Mats Brännström. „Mögliche Spenderinnen für eine Gebärmutter wären etwa eine Schwester, die selbst schon Kinder hat, oder auch die eigene Mutter.“ Hier wären die Chancen für eine erfolgreiche Transplantation aufgrund der Gewebeverträglichkeit am größten.“
Die Engagierten stärken
Die taz schreibt, redet und diskutiert für Pluralismus und eine freie, offene Gesellschaft – besonders jetzt, wo der Rechtsextremismus weiter erstarkt und demokratische Institutionen angreift. Dort wo rechtsextreme Kräfte an Zustimmung gewinnen, wächst auch die Befürchtung vor zunehmenden Angriffen und Diffamierungen gegen Gegner*innen extrem rechter Politik. Besonders selbstverwaltete Orte spüren diesen Druck, dabei brauchen wir gerade jetzt Orte der Kritik, (Sub)Kultur und der Solidarität. Gerade jetzt müssen wir zusammenhalten und uns solidarisch mit denjenigen zeigen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit „Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen