: Maulkorb in eigener Sache
KAIRO ips/taz ■ Arabischen Fernsehstationen soll es in Zukunft verboten sein, offizielle israelische Stellen zu interviewen. Dies verlangten die Informationsminister der Arabische Liga in Kairo als Reaktion auf Versuche von Medien in den USA und Israel, den Freiheitskampf der Palästinenser als ungerechtfertigten Terrorismus darzustellen.
Zudem plant die Liga, der 22 Staaten angehören, eine internationale Medienkampagne zur Imagepflege. Eckpunkte der Initiative, für die über 20 Millionen US-Dollar vorgesehen sind, sollen der Aufbau eines arabischen Satellitenkanals und eine Medienoffensive zum Palästinakonflikt werden.
Gemeinsam für freie Presse
Die taz gehört zu 100 Prozent ihren Leser:innen und ist damit nicht nur konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung für taz zahl ich. Dank Ihnen haben wir nun die 50.000 erreicht. So viele unterstützen freiwillig und regelmäßig. Noch nicht dabei? Werden Sie jetzt Teil der Community! Jetzt unterstützen