piwik no script img

■ MahnmalErneuter Streit

Heidelberg/Bonn (dpa) – Der Streit zwischen den Juden in Deutschland sowie den Sinti und Roma über die Ausgestaltung eines Holocaust-Mahnmals in Berlin ist neu entbrannt. Der Vorsitzende des Zentralrates der Juden, Ignatz Bubis, stellte in einem Brief an den Vorsitzenden des Zentralrates deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, eine für kommenden Dienstag geplante gemeinsame Kranzniederlegung an der Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem in Frage, falls Rose weiterhin behaupte, die Mahnmale für beide während der NS-Zeit verfolgte Minderheiten sollten nach einer mit der Bundesregierung abgestimmten Vereinbarung „in gestalterischer Verbindung“ nebeneinander südlich vom Brandenburger Tor stehen. Tatsächlich sei man übereingekommen, daß es zwei getrennte Gedenkstätten geben werde, so Bubis.

Gemeinsam für freie Presse

Als Genossenschaft gehören wir unseren Leser:innen. Und unser Journalismus ist nicht nur 100 % konzernfrei, sondern auch kostenfrei zugänglich. Alle Artikel stellen wir frei zur Verfügung, ohne Paywall. Gerade in diesen Zeiten müssen Einordnungen und Informationen allen zugänglich sein. Unsere Leser:innen müssen nichts bezahlen, wissen aber, dass kritischer, unabhängiger Journalismus nicht aus dem Nichts entsteht. Dafür sind wir sehr dankbar. Damit wir auch morgen noch unseren Journalismus machen können, brauchen wir mehr Unterstützung. Unser nächstes Ziel: 50.000 – und mit Ihrer Beteiligung können wir es schaffen. Setzen Sie ein Zeichen für die taz und für die Zukunft unseres Journalismus. Mit nur 5,- Euro sind Sie dabei! Jetzt unterstützen