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Männer-Frauen und Frauen-Frauen

■ Rassismus, Sexismus und Kolonialismus zum Frauentag

„Es ist immer schwierig, sich bei weißen Frauen durchzusetzen,“ sagt Rosa Lubia Falk Garcia von der FrauenAnstiftung, “wir sind immer als letzte an die Reihe gekommen.“

Die Beschwerde fällt in die laufenden Vorbereitungen zum Internationalen Frauentag am 8. März. Zehn Frauengruppen stellten gestern ihr Konzept für Bremem vor. Aus Anlaß der 500jährigen Kolonialisierung Lateinamerikas melden sich diesmal die ausländischen Frauen zu den Themen Rassismus, Sexismus und Kolonialismus zu Wort. Dabei soll es vor allem um die Auseinandersetzung unter Frauen gehen.

„Deutsche Frauen nutzen ihre kleine Macht, um gewalttätig ausländische Frauen zu unterdrücken. Sie sollten ihre Privilegien in der dominanten Gesellschaft nicht unterschätzen“, sagt die Ghaneserin Rosa Lubia Falk Garcia. Ein feucht-fröhliches Multikulti-Frauenfest mit Sambagruppe soll es deshalb nicht werden. „Wir wehren uns, daß unsere Kultur konsumiert wird,“ meint die Chilenin Eliana Sanzana vom Projekt Frauen und Kultur in Lateinamerika.

Uneins war frau sich darüber, wie geduldet oder herzlich eingeladen die Männer werden. Nicht gegen, sondern mit Männern wollen die einen. „Es gibt Männer- Frauen und Frauen-Frauen,“ meinen die, die eigenen Raum für Frauen beanspruchen. Zu einer Demonstration hat das Frauenbündnis aber in diesem Jahr nicht aufgerufen.

Die autonome Frauengruppe ZAP lädt zum Internationalen Frauenkampftag zur Demo ein: Treffpunkt 15 Uhr am Ziegenmarkt. sim

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